Garmin Fenix 1 und Fenix 5

Garmin Fenix 5 und Fenix 1

Lesezeit ca. 2 min

Mein Umstieg von Polar Pulsmesser auf Garmin erfolgte 2014 und da kaufte ich mir die ganz frisch herausgekommene Garmin Fenix 2. Ich weiß noch wie ich zum Sporthaus Schuster in München gegangen bin und just an dem Tag die Lieferung gekommen ist. Die Uhr war noch nicht mal in der Auslage – der Verkäufer hat sie mir direkt aus den Lieferkisten gegeben. Ich hatte die Uhr mehr durch Zufall auf der Seite die sich DS Rainmaker nennt, entdeckt und sie gefiel mir einfach von Anfang an optisch sehr gut.

Vor kurzem entdeckte ich dann in Ebay-Kleinanzeigen eine Anzeige bei der eine Fenix 1 zum Verkauf stand. Ich wusste bis dahin garnicht, dass es eine erste Version gab und ich bin neugierig geworden. Also hab ich sie mir gekauft. Es geht weniger darum die Uhr großartig zu nutzen, denn dafür ist die komfortable Nutzung der neueren Geräte einfach zu angehnem. Es geht mehr darum zu sehen was sie kann und vielleicht auch sie einfach zu sammeln.

Ich hab mich ein wenig in die Handhabung der Fenix 1 reingelesen und der erste elementare Unterschied ist, dass die Bedienung des Menüs seitenverkehrt ist zu den Modellen die danach kamen. So sind die „Hoch und Runter“- Tasten auf der rechten Seite statt auf der linken und die „Zurück bzw. Stopp“-Taste unten links angeordnet. Das ist ziemlich ungewohnt und führt zu sehr vielen unfreiwilligen „Zurücks“ statt hoch und runter. Heute bin ich dann mal eine kleine Runde gelaufen und habe dabei beide Uhren mitgenommen.

Die Fenix 1 benötigt natürlich wesentlich länger die Satelliten zu finden als das Modell, dass sicherlich fünf Jahre später auf den Markt gekommen ist. Das hatte ich auch schon bei der Fenix 2 bemerkt, was ein unter anderem ein Grund war auf ein neueres Modell umzusteigen. Die Feinheiten wie eine Aktivität zu starten war auch nicht intuitiv für mich und führte daher zu einer unfreiwillige Deaktivierung des Ant-Sensors. Da muss ich mir nochmal mehr Zeitnehmen die Uhr in ihrer Menüführung zu verstehen.

Im Ergebnis sind die Uhren aber sehr gleich wie man auf dem Foto erkennen kann. Beide Uhren haben sich in der Strecke lediglich um zehn Meter unterschieden, was ich gut finde. Die Wetterbedingungen waren aber auch perfekt. Es schien die Sonne und es waren kaum Wolken am Himmel. Auch das Gelände war für den Satellitenempfang unproblematisch (keine hohen Häuser und keine Wald mit hohen Bäumen etc.)

Ja ich weiß – das kann man alles vieeeeel schneller laufen – sogar ich :-). Zu meiner Entschuldigung führe ich an, dass ich mit dem Babyjogger unterwegs war :-). Ich werde die Fenix 1 sicherlich noch etwas mehr unter die Lupe nehmen, und das eine oder andere darüber schreiben. Wenn ihr spezielle Fragen habt dann schreibt sie gerne in die Kommentare.

Autor: AF

Selbstexperiment „Garmin Coach 5 K“ (1/5)

Lesezeit: ca. 2 min

Ich bin ja sehr neugierig was so die verschieden Features angeht, die ich in meinen Garmingeräten finde. Ich will dann gerne wissen was die machen, was die können und wie die funktionieren.

Ich bin die Tage auf den „Garmin Coach 5K“ gestoßen,  der sich zur Aufgabe gesetzt hat Einsteigern und fortgeschrittenen Läufern einen kostenlosen und individuellen Trainingsplan für einen 5 Kilometerlauf zu erstellen. Auf den ersten Blick wirkte es so, dass der Trainingsplan interaktiv sein wird und auf die eigene Leistungsfähigkeit reagieren könnte.  Ich entschloss mich das auszuprobieren, da wir uns am 20. Oktober für einen 5K Spendenlauf angemeldet hatten. Welch ein passender Zufall :-).

Der Lauf sollte daher bereits in knapp fünf Wochen stattfinden, aber der Trainingsplan war nicht für nur viereinhalb Wochen generierbar,  was aus trainingsphysiologischer Sicht auch absolut verständlich ist. Gutes und gezieltes Training, insbesondere für Einsteiger, dauert einfach länger um einen 5-Kilometerlauf zu absolvieren.

Dennoch startete ich das Trainingtool, und so ging es los.

Zunächst hatte ich die Möglichkeit mir einen von drei Coaches aussuchen, die sich mittels einem kleinen Video, über ihre sportliche Vita, ihre Erfahrungen und natürlich auch ihr Trainingskonzept, vorstellten. Die verschiedenen Trainingskonzepte waren auch mit unterschiedlichen Laufzeiten der Trainingspläne verbunden. Die schwankten zwischen zehn und vierzehn Wochen. Nachdem ich mich für einen Trainer entschieden hatte wurde meine gewünschte Zielzeit abgefragt, die ich erreichen will. Da sich diese Trainingspläne vorwiegend an Einsteiger richtet, war die schnellstmögliche  Pace, die man wählen konnte, eine Zeit von 5min/km, was einer Endzeit von 25 Minuten entspricht.

Ich wählte die 5 min/km Pace aus, da ich zuversichtlich war, insbesondere weil meine Garmin Fenix 5 mir eine Prognose errechnete, in der ich theoretisch in der Lage wäre eine Zielzeit von 22:40 min für die fünf Kilometer zu erreichen.

© af-photo.de

Die 22:40 min Endzeit für fünf Kilometer entspricht einer Pace von 4:32 min/km oder einer Geschwindigkeit von 13,2 km/h. Das ist für mich aktuell höllisch schnell – dazu aber später in einem der folgenden Blogs mehr.

Der nächste Schritt war, das ich eine Test bzw. Einstufungslauf machen sollte. Der war in drei Teile eingeteilt. Zuerst kam ein Warm up mit zwei Minuten Laufen, dann fünf Minuten zügig (im Trainingsplan steht mit gutem Einsatz laufen oder gehen) Laufen und wiederum ein 2-minütiges Auslaufen. Im Anschluss daran sollte ich bewerten wie ich das Training empfand. Leicht, mittel, anstrengend oder schwer. Und das war es auch schon.  Schließlich erhielt ich die ersten vier Trainings und ich konnte in den Trainingsplan starten.

© Screenshot Garmin Connect Mobile die APP von Garmin

Da ich an diesem Sonntag eh laufen wollte, war mir dieser kleine Test etwas zu wenig, daher entschloss ich mich noch einen 40 min Lauf hinten dran zu hängen, aber das sollte sich die nächsten Tage noch als keine so gute Entscheidung herausstellen :-).

Fortsetzung folgt  – mit der Woche 1 zum Trainingsplan.